Business-Knigge: Das richtige Outfit finden

Dieser Beitrag stammt aus meiner Reihe für unternehmer.de

Mit unserem Kleidungsstil können wir direkt darauf einwirken, wie wir wahrgenommen werden: Seriös und kompetent oder lässig und individuell. Über das Outfit demonstrieren wir Wertschätzung für uns selbst und für andere. Wir zeigen einem Arbeitsumfeld oder einem Anlass schon äußerlich Respekt.

Je weiter oben du in der Hierarchie stehst, desto strenger ist der Dresscode.

Bist du im im Bankenbusiness, in den Führungsetagen großer Unternehmen oder als Anwalt tätig, trägst du klassische Businesskleidung

Für die Damen heißt das: Hosenanzüge, Kostüme, Kombinationen oder Hosen mit Blusen und Blazern. 

Die Herren tragen Anzüge in den Farben Grau, Anthrazit, Blau. Dazu unifarbene oder sehr dezent gestreifte Lang-Arm-Hemden, meistens Krawatten und Lederschuhe. 

Die halboffizielle Kleidung ist erlaubt in Branchen wie der Werbebranche, der Musikszene, der Modebranche oder in vielen IT-Startups. Das bedeutet einen etwas gelockerten Kleidungsstil. Dort bewirken die klassischen Dresscodes eher ein Staunen. 

Trotz der unterschiedlichen Branchen, Positionen und Dresscodes, gelten folgende Tipps für alle:

1. Gutes Schuhwerk

Achte auf gepflegte Schuhe. Damenschuhe sollten nur vorne geöffnet sein und eine Absatzhöhe von nicht mehr als 6 cm haben. Die Herrenschuhe sind geschlossen.

Des Weiteren solltest du darauf aufpassen, dass deine Schuhe nicht nur in einem guten Zustand, sondern auch geputzt sind. Nichts sticht mehr ins Auge als schmutziges Schuhwerk. 

2. No-Go: Zu viel Haut

Die Damen sollten keinen tiefen Ausschnitt, spannende oder gar schulterfreie Oberteile tragen. Miniröcke und Hotpants sowie zu enge Kleidung sind absolut tabu. Es ist ein No-Go, zu viel Haut zu zeigen. 

Für die Herren gilt: Keine kurze Hosen, Oberteile mit mindestens kurzen Ärmeln, besser lange Ärmel und keine Caps.

3. Lieber zu viel, als zu wenig

Du liegst immer richtig, wenn du besser angezogen bist, als man es von dir erwartet. Overdressed zu sein stört nicht, sondern kann höchstens ein Lächeln hervorrufen. Underdressed zu sein hingegen kann eine Beleidigung sein!

Daher wähle deine Kleidung der Veranstaltung entsprechend aus, denn wie schrieb Gottfried Keller so schön? Kleider machen Leute!

Friederike Stoffregen