Gäste einladen nach dem Motto: fühl Dich ganz wie zu Hause
Von Zeit zu Zeit möchte man Freunde und Herzensmenschen über das Wochenende zu sich nach Hause einladen und gemütlich feiern.
Damit es eine harmonische Zeit wird, sollten Gäste und Gastgeber ein paar Hinweise beachten.
Gäste über Nacht im Haus zu haben, braucht einige Vorbereitungen. Gute Gastgeber schaffen eine Atmosphäre, in der sich alle wohl fühlen. Ein Gästezimmer erleichtert den Aufenthalt der Freunde sehr. Andernfalls wird umquartiert: Kleine Kinder übernachten mit im Elternschlafzimmer, Gäste schlafen im Kinderzimmer oder auf dem Sofa im Wohnzimmer. Sehr gastfreundlich überlässt man das eigene Schlafzimmer den Besuchern. Mit einem Schlafsofa oder mit Klappmatratzen schaffen Sie ebenfalls eine gute Schlafmöglichkeit.
Wer in einem anderen Haushalt übernachtet, freut sich über eine Grundausstattung wie frischer Bettwäsche, Handtücher, eine Leselampe, eine Wasserflasche und ein Glas am Bett. Ein kleines Betthupferl auf dem Kopfkissen ist eine nette persönliche Aufmerksamkeit.
Über einige Kleiderbügel, eine Möglichkeit Kleidungsstücke aufzuhängen, sowie eine freie Steckdose um das Handy aufzuladen, sind Ihnen Ihre Gäste sicher dankbar.
„Fühl Dich ganz wie zu Hause“. Mit dieser Aufforderung sollten Gastgeber bedacht umgehen, denn allzu leicht nimmt das möglicherweise ein Gast zu wörtlich…
Eine Absprache sollte es geben, wenn Frühaufsteher bei Langschläfern nächtigen: „Frühstück gibt es bei uns gegen 10.00 Uhr, aber für den ersten Kaffeedurst benutzt gerne unsere Kaffeemaschine.“
Wer eingeladen ist, sollte sich den Gepflogenheiten der Gastgeber anpassen.
Ernsthafte Lebensmittelunverträglichkeiten werden vor der Übernachtung freundlich angesprochen und eigenwillige Ernährungsphilosophien nicht dem Gastgeber aufgezwungen.
Zu den Selbstverständlichkeiten der Gäste sollten Fragen wie diese sein:
„Wie kann ich behilflich sein?“ ,“Wann geht ihr morgens ins Bad?“, „Wo darf ich rauchen?“
Mit Air-Pods im Ohr die meiste Zeit zurückgezogen chillen kommt genauso schlecht an, wie seine Gastgeber als Animateure zu betrachten.